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Kurt Wünsch

Wie ich Mitglied des Vereins zur Förderung der Vernunft wurde
Erzählungen

Geschichten und Bilder – natürlich hat Kurt Wünsch nicht selbst zum Pinsel gegriffen, sondern zwanzig hallesche Maler gebeten, eine Geschichte von ihm zu illustrieren. So entstand ganz nebenbei ein, natürlich vollkommen unvollständiges, Lexikon der halleschen bildenden Künstler. Von Wünschs erster Geschichte, 1958 in der Zeitung »Der Neue Weg« gedruckt, bis zu den Texten der unmittelbaren Gegenwart sammelt dieses Buch amüsante, skurrile und manchmal auch ein wenig surreale Geschichten, die sich genauso, also jedenfalls würde das ihr Verfasser stets behaupten, zugetragen haben.

Klosterbrauerei Neuzelle

Klosterbrauerei Neuzelle

Almut Philipp

Bier auf heiliger Mission

Die Geschichte der Klosterbrauerei in Neuzelle ist lang. Das Kloster wurde 1268 gestiftet. Die Bierherstellung im Kloster ist seit 1416 urkundlich belegt. Wie groß der Eigenbedarf der Mönche des Zisterzienserordens war, ist nicht erwiesen. Die gewerbliche Bierherstellung begann ab 1589, als Kaiser ­Rudolf II. den Verkauf des Klosterbieres ins Umland genehmigte. Bei der Führung durch die historischen Brauereigebäude der Klosterbrauerei Neuzelle GmbH erfährt man so manches, was die noch immer handwerkliche Tradition der Brauerei hier tatsächlich bedeutet. Hin und wieder müssen die Köpfe eingezogen werden, die Decken sind niedrig. Wir bestaunen die Kessel und lesen an den Rohren an der Wand „Würze“ und „Kaltwasser“. Es werden vor allem untergärige Spezialitäten wie der „Schwarze Abt“, Porter, Fruchtbiere und das „Original Badebier“ hergestellt. Über Neuzelle hinaus bekannt ist natürlich der „Schwarze Abt“, das Neuzeller Schwarzbier. Die Rezeptur kommt von den Mönchen, die, neben den für die Bierherstellung nach deutschem Reinheitsgebot allein erlaubten Bestandteilen Wasser, Hopfen, Hefe und Malz, auch Zucker zur Geschmacksveredlung enthielt! Das Bier erhielt damit zur „sanften Bitterkeit“ eine Restsüße. Im Ergebnis des sogenannten „Brandenburger Bierkriegs“ wurde dann 2005 der „Schwarze Abt“ als besonderes Bier eingestuft und kann damit als Bier verkauft werden. Nach der Verkostung erhalten wir Einblicke in das moderne Lager und decken uns danach im Klosterladen mit Bier ein.

Adresse und Kontakt

iBrauhauspl. 1

15898 Neuzelle

Tel.: 033652 / 8100

https://www.klosterbrauerei.com/shop/


Öffnungszeiten

Mo - Fr9:00 bis 18:00 Uhr
Sa / So9:00 bis 17:30 Uhr

*****

Textquelle:

Philipp, Almut: Die Lausitz - die 99 besonderen Seiten der Region: Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2018.

Bildquelle:

Almut Philipp.

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