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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Russische Kolonie Alexandrowka in Potsdam

Russische Kolonie Alexandrowka in Potsdam

Hannelore Eckert

1812 kamen durch Gefangennahme 62 russische Soldaten nach Potsdam. Der preußische König wollte einen russischen Sänger-Chor gründen, der dem 1. Garderegiment zugeteilt wurde. Als Geschenk des Zaren blieben diese Soldaten dann am Hof in Potsdam.

Nach dem Vorbild russischer Soldatendörfer wurde im Norden Potsdams die russische Kolonie errichtet, die 1827 fertiggestellt war. Einziehen durften nur verheiratete Sänger. Die Häuser durften nicht verkauft und nur in direkter männlicher Linie vererbt werden. Daher fielen in späteren Jahrzehnten viele Häuser an den König zurück, der sie an verdiente Feldwebel vergab.

Heute sind noch zwei der Häuser von direkten Nachfahren der russischen Sänger bewohnt.

Seit 1999 gehört Alexandrowka zum Weltkulturerbe.

Russische Kolonie Alexandrowka in Potsdam

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