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Ingrid Annel
Glücksdrachenpech

Schaurige, lustige, gruselige und witzige Geschichten von Wassermännern, Drachen, Irrlichtern und dem Teufel, mit Illustrationen von Marga Lenz

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Impressionen aus Woltersdorf

Impressionen aus Woltersdorf

Hannelore Eckert

Die kleine Gemeinde gleich hinter dem Berliner Stadtrand ist einen Ausflug wert. Und leicht zu erreichen, denn sie hat eine eigene Straßenbahn. Die Linie 87 fährt vom Köpenicker Ortsteil Rahnsdorf bis zur Woltersdorfer Schleuse. Es sind zirka 60 Jahre alte Trams aus DDR-Zeiten, also ist schon die Fahrt ein Erlebnis.

Wenn man an der Endhaltestelle aussteigt, ist man gleich an der Attraktion des Ortes - an der Woltersdorfer Schleuse. Wenn die Klappbrücke geöffnet ist, kann man von einem Steg aus die Schleusung betrachten. Hat man die Brücke passiert und wendet sich nach links, kommt man zur historischen Liebesquelle und dort beginnt der Wanderweg zum 1886 errichteten Aussichtsturm auf dem Kranichsberg. Dort gibt es eine kleine Ausstellung, die über das „märkische Hollywood" erzählt. Vor mehr als hundert Jahren war Woltersdorf Drehort vieler Filme, u.a. „Das indische Grabmal" und „Der Tiger von Eschnapur". Außerdem hat man von dem Turm einen fantastischen Ausblick auf die Umgebung. Bei klarem Wetter ist sogar der Fernsehturm zu sehen.

Im Sommer lädt der Strand am Flakensee zum Baden ein. Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch den Ort kann man sich in vielen Cafés und Restaurants erholen. Zurück nach Berlin geht es dann wieder mit der historischen Straßenbahn oder, wenn man genügend Muße hat, mit einem Ausflugsschiff via Müggelspree und Müggelsee bis nach Treptow.

Impressionen aus Woltersdorf