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Grit Poppe
Angstfresser
Roman

Br., 130 × 210 mm, 352 S.
ISBN 978-3-96311-239-3

Erschienen: Februar 2020


Angstfresser, der (lat. Hirudo Timor), blutegelähnlicher Parasit, der in der traditionellen chinesischen Medizin als Therapie gegen Angst- und Panik­zustände sowie Traumata eingesetzt wird. Auf anfängliche Nebenwirkungen wie Albträume, Halluzinationen, Wiedererleben früherer Gefühlszustände folgen rapide, kontinuierliche Therapieerfolge.

Scheinbar.
Kyra, eine labile junge Frau, die an den Gespenstern ihrer Vergangenheit zu zerbrechen droht, sieht die Therapie mithilfe eines Hirudo Timors als ihre letzte Chance, sich von ihren Ängsten zu befreien.
Doch was ist Schreckliches passiert, dass jedwede Erinnerung an ihre Kindheit aus ihrem Gedächtnis wie ausgelöscht erscheint?
Nach und nach kann sie sich von ihren posttraumatischen Belastungsstörungen befreien. Doch plötzlich kehren die Erinnerungen zurück und die Vergangenheit holt sie wieder ein …

Wortgewaltig, aber auch sensibel reißt Grit Poppe die Leser in einen Strudel aus Angst, Schuld und Surrealität.

Dampfmaschinenhaus

Dampfmaschinenhaus

Andreas Jüttemann

Eine Reise nach Vorderasien und Fernost

Vielen Potsdamern ist das Dampfmaschinenhaus an der Neustädter Havelbucht nur als „Moschee“ bekannt. Es wurde in den Jahren 1841 bis 1843 unter der Leitung des Hofarchitekten Ludwig Persius erbaut. Zweck des Dampfmaschinenhauses war, die Wasserspiele im Park Sanssouci, insbesondere die Große Fontäne, mit Wasser aus der Havel zu versorgen. Mit einer knapp 82 PS starken zweizylindrigen Dampfmaschine aus dem Hause Borsig wurde das Wasser fast zwei Kilometer weit bis zum Ruinenberg gepumpt. Die Maschine war damals die stärkste im deutschsprachigen Raum. Sie war bis 1895 in Betrieb, wurde dann aber durch eine leistungsstärkere Pumpe ersetzt, die wiederum im Jahre 1937 einer Kreiselpumpe weichen musste. Heute ist die „Moschee“ vor allem ein technisches Denkmal.

König Friedrich Wilhelm IV. wünschte sich von seinem Baumeister Persius ein Haus „nach Art der türkischen Moscheen“. Es sollte zudem ein Minarett haben. Neben der 1908/1909 erbauten Dresdner Tabakfabrik ist das Haus eines der wenigen im Stile von Moscheen erbauten Gebäude Mitteleuropas.

Direkt an der „Moschee“ befindet sich an der Neustädter Havelbucht übrigens ein Gedenkstein für die 1998 von einem japanischen Fernsehsender gestifteten über 40 Kirschbäume. Besonders im Frühjahr bilden die blühenden Kirschbäume vor dem Hintergrund der „Moschee“ an der Havelbucht eine wunderbare Kulisse.

Weitere Informationen:

Dampfmaschinenhaus

Breite Straße 28

14471 Potsdam

Tel.: 0331 / 9694222

www.spsg.de

*****

Bild- und Textquelle:

Jüttemann, Andreas: Potsdam: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, 2015, Halle (Saale): mdv Mitteldeutscher Verlag GmbH, Halle (Saale)

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