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Martine Lombard
Wir schenken uns nichts
Roman

»Wenn sich eine Tür schließt …«

Johanna hat alles im Griff. Eigentlich. Erfolgreich im Beruf – fernab ihrer Heimatstadt Dresden – scheinen ihr die Türen offen zu stehen, zudem ist sie glücklich verheiratet mit einem Mann, der sie anscheinend perfekt ergänzt. Doch als Johanna erfährt, dass ihre jüngere Schwester Alma nun mit ihrem Jugendfreund Felix zusammen ist und ihr in der DDR absolviertes Kunststudium auf Schiebung beruhte, gerät ihr Leben nach und nach aus den Fugen. Beherrscht von Eifersucht, Missgunst, Partnerproblemen, Verzweiflung und Angst verausgabt sie sich beruflich wie privat an der falschen Front.

Martine Lombard erzählt von Geschlechterkampf und weiblicher Konkurrenz in einer männerdominierten Arbeitswelt, von der Macht der Familienbande und davon, wie die Vergangenheit die Gegenwart bestimmt.

Fürst-Pückler-Museum

Fürst-Pückler-Museum

Almut Philipp

Das Meisterwerk des Fürsten

Dieser Fürst folgte seiner eigenen Mode bei der Gestaltung von Landschaften zu Parks. Inspirationen gab es wohl, vor allem vom englischen Landschaftsgarten. Doch auch seine Reisen finden sich in seinen Inszenierungen von Landschafträumen wieder. Nach dem unfreiwilligen Verkauf der Standesherrschaft Muskau im Jahr 1845, begann Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau mit der Umgestaltung der Besitzung in Branitz nahe Cottbus. Der Lausitzer Sand wurde zu Pyramiden geformt, Wasserläufe entstanden nach seinem Willen, Bäume und Sträucher verbanden sich zu Bildern.

600 Hektar Land verwandelten sich in Gartenkunst. Skulpturen und Architektur vollendeten den Branitzer Park, der 1871 von Heinrich Graf von Pückler fertig gestellt wurde – da war Peter Joseph Lenné, der andere meisterhafte Gartenarchitekt, schon verstorben. Das Schloss, ein spätbarocker Bau, ist heute der einzige authentische erhaltene Ort des Fürsten, vor allem die Orienträume darf man nicht verpassen, hier im Schloss ist auch das Bild des Sklavenmädchens Machbuba, das Pückler in Kairo auf dem Sklavenmarkt kaufte. Es macht sich gut vor dem Parkbesuch, am Eingang die Ausstellung „Fürst Pücklers Welt – Lebenskunst und Landschaftskunst“ anzusehen. Auf einer einstündigen Route ist heute auch wieder eine Gondelfahrt vom Blumensee zum Pyramidensee mit der Pyramide, dem Tumulus, möglich. Sie ist der Begräbnisort des Fürsten und seiner Frau Lucie. Mit Weinranken bepflanzt, erflammt die Pyramide im herbstlichen Rot.

Fürst Pückler Museum

Robinienweg 5

03042 Cottbus

Tel.: 0355 / 75150

https://www.pueckler-museum.de/


*****

Textquelle:

Philipp, Almut: Die Lausitz - die 99 besonderen Seiten der Region: Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2018.

Bildquelle:

Almut Philipp.

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Robinienweg 5
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