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Johann Joachim Winckelmanns Wirken auf Schloss Nöthnitz und in Dresden

<p "="">Klaus-Werner Haupt

Nach rastlosen Jahren findet Johann Joachim Winckelmann auf dem nahe Dresden gelegenen Schloss Nöthnitz eine Anstellung als Bibliothekar. Die bünausche Bibliothek und die Kunstsammlungen der nahen Residenzstadt ermöglichen Kontakte mit namhaften Gelehrten. In ihrem Kreise erwirbt der Dreißigjährige das Rüstzeug für seine wissenschaftliche Karriere. Sein epochales Werk „Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst“ (1755) lenkt den Blick auf die Kunstsammlungen Augusts III. und ebnet den Weg nach Rom.

Winckelmanns Briefe, von denen mehr als fünfzig aus den sächsischen Jahren überliefert sind, lassen seinen Karrieresprung, aber auch seine persönlichen Nöte vor unseren Augen lebendig werden. Zwei Gastbeiträge über die jüngere Geschichte des Schlosses und die Visionen der Freunde Schloss Nöthnitz e. V. runden den Jubiläumsband ab.

Impressionen aus Woltersdorf

Impressionen aus Woltersdorf

Hannelore Eckert

Die kleine Gemeinde gleich hinter dem Berliner Stadtrand ist einen Ausflug wert. Und leicht zu erreichen, denn sie hat eine eigene Straßenbahn. Die Linie 87 fährt vom Köpenicker Ortsteil Rahnsdorf bis zur Woltersdorfer Schleuse. Es sind zirka 60 Jahre alte Trams aus DDR-Zeiten, also ist schon die Fahrt ein Erlebnis.

Wenn man an der Endhaltestelle aussteigt, ist man gleich an der Attraktion des Ortes - an der Woltersdorfer Schleuse. Wenn die Klappbrücke geöffnet ist, kann man von einem Steg aus die Schleusung betrachten. Hat man die Brücke passiert und wendet sich nach links, kommt man zur historischen Liebesquelle und dort beginnt der Wanderweg zum 1886 errichteten Aussichtsturm auf dem Kranichsberg. Dort gibt es eine kleine Ausstellung, die über das „märkische Hollywood" erzählt. Vor mehr als hundert Jahren war Woltersdorf Drehort vieler Filme, u.a. „Das indische Grabmal" und „Der Tiger von Eschnapur". Außerdem hat man von dem Turm einen fantastischen Ausblick auf die Umgebung. Bei klarem Wetter ist sogar der Fernsehturm zu sehen.

Im Sommer lädt der Strand am Flakensee zum Baden ein. Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch den Ort kann man sich in vielen Cafés und Restaurants erholen. Zurück nach Berlin geht es dann wieder mit der historischen Straßenbahn oder, wenn man genügend Muße hat, mit einem Ausflugsschiff via Müggelspree und Müggelsee bis nach Treptow.

Impressionen aus Woltersdorf

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