Brandenburg Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.brandenburg-lese.de
Unser Leseangebot

Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Templin

Templin

Michael Lemke

Templin (11.900 Einwohner) im äußersten Südosten der Mecklenburgischen Seenplatte besticht als uckermärkische Stadt durch seine harmonische Einbettung in eine liebreizende Wald- und Seenlandschaft. Auf der alten Straße von Berlin nach Prenzlau um 1250 von den brandenburgischen Markgrafen gegründet, wurde Templin 1270 erstmals als Stadt erwähnt. Um größere Unabhängigkeit zu erlangen, lehnte sie sich 1320/25 an die pommerschen und mecklenburgischen Herzöge, die mit Brandenburg jahrelang in Fehde standen, an. Die Anfang des 14. Jahrhunderts ummauerte Stadt blühte durch den Fernhandel auf, geriet aber ins ökonomische Abseits, als sich die Verkehrslage durch Verlagerung der Handelsstraßen änderte.

Als sie am Ausgang des 19. Jahrhunderts an das Eisenbahn- und Wasserstraßennetz angeschlossen wurde, gewann der Fremdenverkehr für Templin an Bedeutung. Viele wohlhabende Berliner Bürger verbrachten hier, wo das berühmte Berliner Joachimsthaler Gymnasium 1912 sein neues Domizil fand und 1906 eine Schule für Privatforstbeamte eröffnet worden war, ihren Lebensabend. Trotz des verheerenden Luftangriffes auf die Innenstadt am 6. März 1944 - sie wurde zu 60 % zerstört - ist die romantische mittelalterliche Stadtmauer mit 3 Toren und 51 Mauertürmen und Wiekhäusern erhalten geblieben. Norddeutschbarock sind Rathaus und Stadtkirche St. Marien (um 1750).

Templin unterhielt einige kleinere Betriebe der Land- und Forstwirtschaft, der Holz- und der Bauindustrie. Es besitzt ein interessantes Volkskundemuseum, eine medizinische Fachschule und ein Lehrerbildungsinstitut.

***** 
entnommen aus dem Buch „Das Bundesland Brandenburg", Rita Dadder Verlag 1992
Bilder und Bildnachweise: Stadtverwaltung Templin
Rathaus Templin; Quelle: Stadt Templin
St. Maria Magdalenen Kirche; Quelle: Stadt Templin
Templiner Stadtschleuse; Quelle: Stadt Templin

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Rathenow
von Dörte Suhling
MEHR
Bad Wilsnack
von Dörte Suhling
MEHR
Treuenbrietzen
von Rita Dadder
MEHR
Caputh
von Dörte Suhling
MEHR

Templin


17268 Templin

Detailansicht / Route planen

Werbung