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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Wildpark Schorfheide

Wildpark Schorfheide

Rita Dadder

Przewalski-Pferde
Przewalski-Pferde

Die Schorfheide, ca. 65 km nordöstlich von Berlin gelegen, ist ein großes Wald- Auen-Sumpf- und Seengebiet. Hier gingen die preußischen Könige, Kaiser Wilhelm II., Hermann Göring, Erich Honecker und Leonid Breschnew zur Jagd. Eine solche Gegend bietet sich auch dazu an, ein Gehege für vom Aussterben bedrohte Wildtiere zu errichten. 1996 entstand in der Nähe des Ortes Groß Schönebeck und des Döllner Sees der „Wildpark Schorfheide“. Er umfasst ein 105 Hektar großes Gelände.

18 einheimische Tierarten haben hier eine Bleibe gefunden. Hervorzuheben sind dabei die Przewalski-Pferde, eine alte Wildpferd-Rasse, die in freier Wildbahn ausgestorben ist.

3 Arten von Wildschweinen fühlen sich hier offensichtlich wohl. Hier finden sie Platz zum Suhlen und es ist sogar erlaubt, sie mit einer essbaren Box und deren Inhalt, die man an der Rezeption preiswert erwerben kann, eigenhändig zu füttern.

Die Futterhütte für das Rotwild ist gefüllt
Die Futterhütte für das Rotwild ist gefüllt

Luchse, Fischottern und Elche leben zum Teil zurückgezogen, und man muss geduldig warten, bis man sie zu Gesicht bekommt. Deshalb empfiehlt es sich, die Zeiten abzupassen, zu denen diese Tiere gefüttert werden. Sie sind auf Schildern vor den Gehegen vermerkt.

Die Hirsche, angeführt von einem selbstbewusst röhrenden 16-Ender, hatten keine Probleme mit den vorbeiwandernden Besuchern. Nicht sehr glücklich wirkte der große Leithengst der Elche. Gelangweilt schritt er immer wieder denselben Weg ab.

Insgesamt 7 Kilometer lang sind die Wanderwege, die den Park durchkreuzen. Bei der Rückkehr bietet sich eine rustikale Gaststätte an, wo man gut essen und entspannen kann. Eine angrenzende Festwiese bietet Platz für allerlei Feiern und romantische Geselligkeit. Auf Wunsch finden auch fachkundige Führungen und Kutschfahrten durch das Gelände statt. Das Jahr über werden auch besondere Events und naturkundliche Veranstaltungen geboten. Der Wildpark ist eine Rarität und fordert zu einer weiteren Gestaltung heraus.

ElchbulleEingangstorFischotterSelbstbewusst röhrend  Die Elchkuh ruht sich ausEin stolzer 16-EnderJunge HirschkuhDas Wollschwein suhlt Alles weggeputzt bei den WildschweinenLuchs


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Foto "Przewalski-Pferde": Jean Gies,
alle übrigen Fotos: Rita Dadder

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