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Heinz Schmerschneider

Hysterie
Roman

Camilo Gonzalez ist Laborleiter eines virologischen Institutes in Mexico City. Als er seinem Freund Carlos Moreno, Redakteur eines Boulevardblattes, von einem aktuellen Laborbefund berichtet, wittert dieser eine Sensation und bringt die Meldung über die Auffindung eines neuartigen Schweinegrippen-Virus auf die Titelseite – ohne das Wissen der Institutsleitung und der zuständigen Ministerien. Schon bald nehmen die Ereignisse ihren kaum noch steuerbaren Verlauf.

Gonzales wird schließlich als Experte von der WHO nach Genf berufen. Nach einiger Zeit holt er seine heimlich geliebte Mitarbeiterin Andrea García nach. Kann er seine deutlich jüngere Kollegin für sich gewinnen? Und wird es gelingen, die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen?
Schmerschneider gelingt mit seinem neuen Roman die fesselnde Chronik einer künstlich erzeugten Hysterie.

Thalia Filmtheater

Thalia Filmtheater

Andreas Jüttemann

Die Muse der komischen Dichtung

Eine zeitgenössische Werbung verspricht dem Besucher „hervorragende Schlager“: In den 1920er-Jahren drängten die Babelsberger in das – nach der Muse der komischen Dichtung und der Unterhaltung in der griechischen Mythologie – „Thalia“ genannte Haus, um die neusten Filme und Wochenschauen anzusehen. Viele Streifen wurden ja direkt vor der Tür gedreht. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Kino verstaatlicht. Der Defa-Film „Spur der Steine“ mit Manfred Krug wird im Thalia uraufgeführt (kurze Zeit später aber verboten).

Seit der Wende kann sich das Thalia im Gegensatz zu vielen anderen Potsdamer Kinos am Markt behaupten. Nach einer kurzzeitigen Schließung und Modernisierung erstrahlt das Lichtspielhaus seit 1997 mit 709 Sitzplätzen in neuem Glanz. Im Jahre 2001 wird das Konzept des Kinos verändert: Vorher liefen Hollywood-Blockbuster, nun werden nichtkommerzielle, sogenannte „Off-Filme“ gezeigt.

Mittlerweile ist das Thalia eines der beliebtesten Programmkinos der Region. Das Internationale Filmfest Potsdam hat hier ebenso einen festen Platz wie die Gay-Filmnacht, das polnische Filmfestival „filmPolska“ oder die Silberstreifen – das Seniorenkino. Ebenso beliebt wie das Kino ist auch die hauseigene Bar „Konsum“, in der es sich bei einem Glas Wein hervorragend über den gerade gesehenen Film philosophieren lässt.

Weitere Informationen:

Thalia Filmtheater

Rudolf-Breitscheid-Straße 50

14482 Potsdam-Babelsberg

Tel.: 0331 / 7437020

https://www.thalia-potsdam.de/

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Bild- und Textquelle:

Jüttemann, Andreas: Potsdam: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, 2015, Halle (Saale): mdv Mitteldeutscher Verlag GmbH, Halle (Saale)

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